{"id":492,"date":"2026-09-26T04:50:19","date_gmt":"2026-09-26T04:50:19","guid":{"rendered":"https:\/\/hoge.gg\/at\/nicht-steam-sondern-mica-blockchain-spiele-2026\/"},"modified":"2026-09-26T04:50:19","modified_gmt":"2026-09-26T04:50:19","slug":"nicht-steam-sondern-mica-blockchain-spiele-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hoge.gg\/at\/nicht-steam-sondern-mica-blockchain-spiele-2026\/","title":{"rendered":"Nicht Steam, sondern MiCA: was Blockchain-Spiele wirklich stoppt"},"content":{"rendered":"<h2 class='wp-block-heading'>Der T\u00fcrsteher, \u00fcber den alle reden<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Seit Oktober 2021 gilt Steam als die Mauer, an der Blockchain-Spiele zerschellen. Valve, der Betreiber der mit Abstand gr\u00f6\u00dften PC-Spieleplattform, verbietet Titel, die Kryptow\u00e4hrungen oder NFTs ausgeben oder handelbar machen. Jede Debatte \u00fcber Krypto und Gaming landet fr\u00fcher oder sp\u00e4ter bei dieser einen Zeile in Valves Richtlinien, und die meisten Analysen enden dort: Steam sperrt aus, also ist Steam das Problem.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Erz\u00e4hlung ist bequem, aber sie zeigt auf den falschen T\u00fcrsteher. Valves Regel ist eine private Hausordnung, kein Gesetz, und Hausordnungen lassen sich umgehen: Studios liefern eine kryptofreie Version auf Steam und verlagern Token, Marktplatz und Wallet nach drau\u00dfen. Der Bann stoppt kein einziges Spiel, er verschiebt nur, wo dessen \u00d6konomie wohnt. Wer 2026 wissen will, was ein Token-Spiel wirklich ausbremst, muss den Store verlassen und dorthin schauen, wo die eigentliche Aufsicht sitzt: bei MiCA, bei der MiFID II und bei einem Kapitalmarkt, der f\u00fcr Web3-Gaming l\u00e4ngst abgestimmt hat.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Denn der teurere T\u00fcrsteher steht nicht am Eingang von Steam. Er steht am Eingang des regulierten Finanzsystems, und seit die \u00dcbergangsfristen der EU-Kryptoverordnung heuer ausgelaufen sind, kontrolliert er strenger denn je. Dieser Text ordnet die Steam-Politik dort ein, wo sie hingeh\u00f6rt: als kleinsten Baustein in einer Kette aus Lizenzpflichten, Token-Klassifizierung und eingebrochener Finanzierung, die zusammen entscheiden, ob aus einem Blockchain-Spiel je ein Gesch\u00e4ft wird.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Was Valve 2021 wirklich verboten hat<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Mitte Oktober 2021 erg\u00e4nzte Valve seine Liste dessen, was auf Steam nicht ver\u00f6ffentlicht werden darf, um einen Punkt: Anwendungen, die auf Blockchain-Technologie aufbauen und Kryptow\u00e4hrungen oder NFTs ausgeben oder deren Tausch erm\u00f6glichen. Der erste prominente Titel, der daraufhin flog, war <a href='https:\/\/www.pcgamer.com\/steam-bans-nfts-cryptocurrencies-blockchain\/'>Age of Rust vom Studio SpacePirate<\/a>. An der Regel hat sich seither nichts ge\u00e4ndert.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Die Begr\u00fcndung lieferte Firmenchef Gabe Newell wenig sp\u00e4ter. Steam hatte von 2016 bis Ende 2017 Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert und war wieder ausgestiegen, wegen Geb\u00fchren, Volatilit\u00e4t und Betrug. <a href='https:\/\/www.pcgamer.com\/50-of-transactions-were-fraudulent-when-steam-accepted-bitcoin-for-payments-says-gabe-newell\/'>Newell sagte dazu<\/a>, rund die H\u00e4lfte der mit Kryptow\u00e4hrung bezahlten Transaktionen sei betr\u00fcgerisch gewesen. Aus Valves Sicht war der Bann also weniger eine ideologische Ansage als eine Risikoabw\u00e4gung: zu viel Betrug, zu wenig echter Nutzen.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig ist, was dieser Bann nicht ist. Er ist keine beh\u00f6rdliche Auflage, kein Ausfluss europ\u00e4ischen Rechts und keine Reaktion auf die FMA. Valve entscheidet als privates Unternehmen, welche Software es vertreibt, so wie ein Verlag entscheidet, welche B\u00fccher er druckt. Genau deshalb geht die naheliegende Frage, ob die Regel mit MiCA vereinbar sei, ins Leere: Die Regel ist strenger als das Gesetz, und ein privater Betreiber darf strenger sein. Interessant wird es erst eine Ebene tiefer, bei der \u00d6konomie, die ein Spiel mitbringt, sobald es einen echten Token tr\u00e4gt.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Steam ist kein CASP: warum die FMA den Store nicht anfasst<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Die europ\u00e4ische Verordnung \u00fcber M\u00e4rkte f\u00fcr Kryptowerte, kurz MiCA, ist seit 30. Dezember 2024 vollst\u00e4ndig anwendbar. Sie reguliert zwei Dinge: die Ausgabe von Kryptowerten (Stablecoins, Utility-Token und \u00c4hnliches) und die Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen, die Crypto-Asset Service Provider oder CASP. Was sie nicht reguliert, ist ein Software-Store. Steam verkauft Spiele, verwahrt keine Kryptowerte f\u00fcr Dritte, betreibt keine Handelsplattform f\u00fcr Token und tauscht keine Coins. Steam ist damit kein CASP, und die <a href='https:\/\/www.fma.gv.at\/querschnittsthemen\/markets-in-crypto-assets-regulation-micar\/informationen-fuer-casp-zulassungswerber\/'>Finanzmarktaufsicht (FMA)<\/a> hat auf Valves Hausordnung keinen Zugriff.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist der Punkt, an dem die meisten Steam-Analysen aufh\u00f6ren und an dem die eigentliche Geschichte erst beginnt. Denn die Aufsicht verschwindet nicht, nur weil sie den Store nicht erreicht. Sie wandert dorthin, wo der regulierte Vorgang tats\u00e4chlich stattfindet: zur Ausgabe des Spiel-Tokens, zum In-Game-Wallet, zum NFT-Marktplatz, zum Tausch von Spielw\u00e4hrung in Euro. Jede dieser Funktionen kann ein Studio in die Zust\u00e4ndigkeit der FMA ziehen, ganz unabh\u00e4ngig davon, ob das Spiel auf Steam, auf Epic oder auf einer eigenen Website l\u00e4uft.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Anders gesagt: Valves Bann betrifft die Vitrine, MiCA betrifft die Ware. Ein Studio kann die Vitrine wechseln, so oft es will; die Ware bleibt reguliert. Das erkl\u00e4rt, warum der Umzug von Steam nach drau\u00dfen zwar das Steam-Problem l\u00f6st, aber das teurere Problem erst richtig sichtbar macht.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Der Split-Build und was er verschweigt<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Der Standardweg um Valves Regel ist der geteilte Build. Das Spiel erscheint auf Steam in einer Fassung ohne handelbare Kette, die Token-\u00d6konomie lebt auf einer zweiten Plattform. Das klarste Beispiel ist <em>Off The Grid<\/em> von Gunzilla Games: Die Steam-Version l\u00e4uft auf einem Testnetz ohne echte Token- und NFT-Funktionen, die reale \u00d6konomie auf der GUNZ-Chain (einer Avalanche-L1) erreichen Spieler \u00fcber Konsole und Epic. <a href='https:\/\/esportsinsider.com\/2025\/07\/gunzilla-expands-web3-efforts-as-off-the-grid-launches-on-steam'>Laut Esports Insider<\/a> wanderten bis Ende 2025 mehr als 21.000 Spieler von der Steam-Fassung ins echte Mainnet ab. Wie dieser optionale Layer technisch durch Valves Review kommt, hat HOGE Wire bereits <a href='https:\/\/hoge.gg\/at\/steam-krypto-bann-2026-blockchain-games-durchkommen\/'>an anderer Stelle im Detail zerlegt<\/a>.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Der Trick funktioniert f\u00fcr Valve, weil auf Steam nichts Handelbares passiert. F\u00fcr die Regulierung aber l\u00f6st er nichts. Wenn dieselben 21.000 Spieler auf der GUNZ-Chain Token halten, tauschen und in Fiat zur\u00fcckwechseln, findet genau die Dienstleistung statt, die MiCA erfasst, nur eben au\u00dferhalb von Steam. Der geteilte Build verschiebt die Aufsicht, er beseitigt sie nicht.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Manche Studios ziehen daraus die radikale Konsequenz und entfernen den Token ganz. Illuvium etwa startete Ende 2023 free-to-play auf dem Epic Games Store und strich die Wallet-Pflicht. Andere behalten die Kette, akzeptieren aber, dass sie damit ein zweites, reguliertes Gesch\u00e4ft neben dem Spiel betreiben. Welche dieser Entscheidungen ein Studio trifft, h\u00e4ngt weniger von Steam ab als von einer einzigen technischen Frage: Was genau ist dieser Token rechtlich?<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Wann ein Spiel-Token zum Finanzinstrument wird<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">MiCA ist nicht das strengste Regime, in das ein Token fallen kann. Das strengste ist die MiFID II, das Wertpapierrecht. Ob ein Kryptowert unter MiCA oder unter die MiFID II f\u00e4llt, entscheidet nicht die Technik, sondern die Ausgestaltung, und genau daf\u00fcr hat die europ\u00e4ische Wertpapieraufsicht ESMA im Fr\u00fchjahr 2025 Leitlinien ver\u00f6ffentlicht. Die <a href='https:\/\/www.esma.europa.eu\/sites\/default\/files\/2025-03\/ESMA75453128700-1323_Guidelines_on_the_conditions_and_criteria_for_the_qualification_of_CAs_as_FIs.pdf'>Leitlinien zur Einstufung von Kryptowerten als Finanzinstrumente<\/a> wurden am 19. M\u00e4rz 2025 ver\u00f6ffentlicht und gelten seit 18. Mai 2025.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Ihr Grundsatz ist Technologieneutralit\u00e4t: Die Form eines Verm\u00f6genswerts als Blockchain-Token \u00e4ndert nichts an seiner rechtlichen Natur. Ein reiner Utility-Token, der nur Zugang zu einer Funktion im Spiel gew\u00e4hrt, ist kein Finanzinstrument. Sobald derselbe Token aber Merkmale tr\u00e4gt, die man aus dem Wertpapierrecht kennt, etwa Stimmrechte in der Steuerung des Projekts oder eine Beteiligung an k\u00fcnftigen Ertr\u00e4gen, kann er als \u00fcbertragbares Wertpapier und damit als Finanzinstrument gelten. Ein zus\u00e4tzliches Kriterium der ESMA: Wer prim\u00e4r als Zahlungsmittel dient, ist gerade kein Wertpapier.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Spiele ist das brisant, weil die beliebtesten Tokenomics-Muster genau die falschen Merkmale einbauen. Governance-Token, die Inhabern \u00fcber eine DAO Mitsprache geben, tragen Stimmrechte. Modelle, die einen Teil der Spielums\u00e4tze an Token-Halter aussch\u00fctten, tragen eine Ertragsbeteiligung. Beides schiebt den Token aus dem vergleichsweise milden MiCA-Regime in die MiFID II, mit Prospektpflicht, Wohlverhaltensregeln und einer Aufsicht, die in \u00d6sterreich wiederum bei der FMA und auf EU-Ebene bei der ESMA sitzt. Der Weg zur massentauglichen Spielwirtschaft f\u00fchrt damit oft unbeabsichtigt ins Wertpapierrecht.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>CASP oder nicht: die Lizenzfrage \u00fcber dem Studio<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst wenn der Token ein harmloser Utility-Token bleibt, kann das Studio zum lizenzpflichtigen Finanzdienstleister werden, sobald es rund um den Token bestimmte Funktionen selbst betreibt. MiCA definiert einen Katalog von Kryptowerte-Dienstleistungen, und jede davon l\u00f6st eine CASP-Zulassungspflicht aus: die Verwahrung von Kryptowerten f\u00fcr Kunden (das klassische In-Game-Wallet), der Betrieb einer Handelsplattform (der spielinterne NFT-Marktplatz), der Tausch von Kryptowerten gegen Euro oder gegeneinander, die Ausf\u00fchrung, Platzierung oder Vermittlung von Auftr\u00e4gen sowie Beratung und Portfolioverwaltung.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">In \u00d6sterreich ist die FMA die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde. Antr\u00e4ge auf eine CASP-Zulassung sind seit 1. Oktober 2024 m\u00f6glich, und die Latte liegt h\u00f6her, als viele Studios erwarten: Je nach Klasse der Dienstleistung verlangt MiCA ein Mindestkapital von 50.000, 125.000 oder 150.000 Euro, dazu Governance-, Verwahrungs- und Beschwerdeprozesse, IT-Sicherheit nach DORA und laufende Aufsicht. <a href='https:\/\/www.fma.gv.at\/querschnittsthemen\/markets-in-crypto-assets-regulation-micar\/informationen-fuer-casp-zulassungswerber\/'>Die FMA hat daf\u00fcr einen eigenen Zulassungsprozess<\/a> aufgesetzt. Wer diese Dienstleistungen ohne Zulassung erbringt, verst\u00f6\u00dft gegen EU-Recht.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Und die Schonfrist ist vorbei. \u00d6sterreich hat die \u00dcbergangsfrist auf zw\u00f6lf Monate verk\u00fcrzt; sie endete am 30. Juni 2026. Seither d\u00fcrfen nur noch zugelassene CASP Kryptowerte-Dienstleistungen in der EU anbieten. <a href='https:\/\/casptracker.eu\/'>EU-weit waren Mitte September 2026 rund 349 CASP zugelassen<\/a>, in \u00d6sterreich erst eine Handvoll, angef\u00fchrt vom heimischen Vorzeigeanbieter Bitpanda. Ein Spielestudio, das nebenbei ein Wallet und einen Token-Marktplatz betreibt, konkurriert damit pl\u00f6tzlich um dieselbe Lizenz wie eine Kryptob\u00f6rse, und die wenigsten Studios sind darauf vorbereitet.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Welche Design-Entscheidung welche Pflicht ausl\u00f6st<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Ob ein Blockchain-Spiel in die Regulierung rutscht, entscheidet sich nicht am Genre, sondern an einzelnen Design-Entscheidungen. Die folgende \u00dcbersicht ordnet typische Bausteine dem Regime zu, das sie in der EU ausl\u00f6sen, ohne Steam auch nur zu erw\u00e4hnen, weil Steam an dieser Stelle irrelevant ist.<\/p><figure class='wp-block-table'><table><thead><tr><th>Baustein im Spiel<\/th><th>Ausgel\u00f6stes Regime<\/th><th>Praktische Folge<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Verwahrtes In-Game-Wallet (Studio h\u00e4lt die Schl\u00fcssel)<\/td><td>CASP: Verwahrung<\/td><td>FMA-Zulassung, Mindestkapital, DORA<\/td><\/tr><tr><td>Spielinterner NFT- oder Token-Marktplatz<\/td><td>CASP: Handelsplattform oder Tausch<\/td><td>FMA-Zulassung, Marktregeln<\/td><\/tr><tr><td>Governance-Token mit DAO-Stimmrecht<\/td><td>Wom\u00f6glich MiFID II (Finanzinstrument)<\/td><td>Prospekt- und Wohlverhaltenspflichten<\/td><\/tr><tr><td>Ertragsbeteiligung f\u00fcr Token-Halter<\/td><td>Wom\u00f6glich MiFID II (Wertpapier)<\/td><td>Wertpapieraufsicht statt MiCA<\/td><\/tr><tr><td>Stabile, an den Euro gebundene Spielw\u00e4hrung<\/td><td>MiCA Titel IV: E-Geld-Token<\/td><td>Emittent mit Reserve- und Einl\u00f6sepflicht<\/td><\/tr><tr><td>Reiner Utility-Token (nur Spielzugang)<\/td><td>MiCA: sonstiger Kryptowert<\/td><td>Whitepaper-Pflicht, aber keine CASP-Last<\/td><\/tr><tr><td>Nicht \u00fcbertragbares, rein kosmetisches NFT<\/td><td>Meist au\u00dferhalb von MiCA<\/td><td>Kaum aufsichtsrechtliche Folgen<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure><h2 class='wp-block-heading'>NFTs und Spielw\u00e4hrungen: die zwei Sonderf\u00e4lle<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei Bausteine verdienen eine genauere Betrachtung, weil sie oft falsch eingeordnet werden. Der erste sind NFTs. MiCA klammert echte, einzigartige und nicht fungible Token grunds\u00e4tzlich aus. Ein handgemaltes Unikat-Skin, das nur einmal existiert, f\u00e4llt in der Regel nicht unter die Verordnung. Die Ausnahme greift, sobald NFTs in gro\u00dfer Serie und praktisch fungibel ausgegeben werden oder ein Verm\u00f6genswert fraktioniert wird; dann behandelt die Aufsicht sie wie einen normalen Kryptowert. F\u00fcr Spiele hei\u00dft das: Eine Kollektion aus zehntausend faktisch austauschbaren Waffen-NFTs ist rechtlich n\u00e4her an einem Token als an Kunst.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Der zweite Sonderfall ist die stabile Spielw\u00e4hrung. Viele \u00d6konomien wollen eine wertstabile Recheneinheit, oft an den Euro oder Dollar gebunden. Genau das ist unter MiCA ein E-Geld-Token und f\u00e4llt unter die strengen Regeln f\u00fcr Stablecoins, mit Reservepflichten, Einl\u00f6sungsanspruch und einem Emittenten, der einer E-Geld-Institution \u00e4hnelt. Wer glaubt, eine spielinterne <a href='https:\/\/hoge.gg\/at\/dollar-nenner-stablecoins-krypto-volumen-2026\/'>an den Dollar gebundene M\u00fcnze<\/a> sei nur Spielgeld, untersch\u00e4tzt, dass die EU sie wie ein Zahlungsmittel behandelt. In beiden Sonderf\u00e4llen gilt dasselbe Muster: Je n\u00fctzlicher und marktn\u00e4her der Baustein, desto eher zieht er Aufsicht an.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Der Kapitalmarkt hat schon abgestimmt<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst wenn ein Studio all diese H\u00fcrden nimmt, bleibt die Frage, ob \u00fcberhaupt noch jemand daf\u00fcr zahlt. Und hier ist die Antwort deutlich. Zwischen 2020 und Anfang 2026 flossen nach einer <a href='https:\/\/www.coindesk.com\/markets\/2026\/04\/23\/more-than-90-of-web3-games-failed-after-usd15-billion-boom-as-gamers-never-showed-up-caladan'>vielbeachteten Auswertung des Analysehauses Caladan<\/a> bis zu 15 Milliarden Dollar in Web3-Gaming. Das Ergebnis: Rund 93 Prozent der untersuchten GameFi-Projekte sind praktisch tot, mehr als 300 Blockchain-Spiele wurden eingestellt, und der durchschnittliche Token notiert etwa 95 Prozent unter seinem H\u00f6chststand von 2022. Caladans n\u00fcchterne Bilanz lautet, Kapital sei auf jeder Ebene gleichzeitig vernichtet worden.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Der Grund war simpel: Die Spieler kamen nie. Selbst auf dem H\u00f6hepunkt des Hypes hatten laut derselben Auswertung nur rund 12 Prozent der Gamer je ein Krypto-Spiel ausprobiert; der Governance-Token der Spielergilde Yield Guild Games notiert inzwischen etwa 99,6 Prozent unter seinem H\u00f6chststand vom November 2021. Entsprechend ist der Geldhahn zu: 2022 entfielen noch 62,5 Prozent aller Web3-Wagniskapitalinvestitionen auf Gaming, bis 2025 schrumpfte der Anteil auf einen einstelligen Prozentwert, w\u00e4hrend Kapital in KI, Real-World-Assets und Layer-2-Infrastruktur abwanderte. Warum solche Modelle an der eigenen <a href='https:\/\/hoge.gg\/at\/gamefi-token-velocity-nachfrage-2026\/'>Token-\u00d6konomie und der fehlenden Nachfrage scheitern<\/a>, hat HOGE Wire gesondert analysiert.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Der Einbruch in Zahlen:<\/p><figure class='wp-block-table'><table><thead><tr><th>Kennzahl<\/th><th>Wert<\/th><th>Kontext<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Investiert 2020 bis Anfang 2026<\/td><td>bis zu 15 Mrd. USD<\/td><td>Caladan-Auswertung<\/td><\/tr><tr><td>Anteil toter GameFi-Projekte<\/td><td>rund 93 Prozent<\/td><td>\u00fcber 300 Spiele eingestellt<\/td><\/tr><tr><td>Kursverfall Durchschnittstoken<\/td><td>rund 95 Prozent unter Peak 2022<\/td><td>Token verloren fast alles<\/td><\/tr><tr><td>Gaming-Anteil am Web3-Wagniskapital<\/td><td>62,5 Prozent (2022) auf einstellig (2025)<\/td><td>Kapital wanderte zu KI, RWA, Layer 2<\/td><\/tr><tr><td>Axie Infinity, t\u00e4gliche Nutzer<\/td><td>ca. 2,7 Mio. (Peak) auf rund 5.500<\/td><td>die Spieler blieben aus<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure><h2 class='wp-block-heading'>Was der eigene Layer wirklich kostet<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Warum entscheiden sich am Ende so viele Studios doch gegen den Token, oder verstecken ihn? Weil der Blockchain-Layer nicht nur eine Vertriebsfrage ist, sondern ein zweites Unternehmen mit eigener Kostenstruktur. Auf der reinen Vertriebsebene sind die Zahlen bekannt: Steam beh\u00e4lt je nach Lebensumsatz 30, 25 oder 20 Prozent ein, der Epic Games Store nimmt nur 12 Prozent, was Web3-Titel gern nach Epic zieht. Doch der Umzug spart blo\u00df die Store-Geb\u00fchr, er ersetzt sie durch etwas Teureres.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Wer den Token selbst betreibt, zahlt f\u00fcr Verwahrungsinfrastruktur, f\u00fcr eine m\u00f6gliche CASP-Zulassung samt Mindestkapital, f\u00fcr die rechtliche Einstufung des Tokens, f\u00fcr Smart-Contract-Audits, f\u00fcr Market-Making und f\u00fcr die laufende Aufsicht. Diese Posten fallen an, bevor das erste Match \u00fcberhaupt Spa\u00df macht. Sogar dedizierte Hardware wie das SuiPlay0X1, das <a href='https:\/\/decrypt.co\/247583'>laut Decrypt rund 599 Dollar (etwa 525 Euro) kostet<\/a>, versucht die Wallet ab Werk mitzuliefern; das Publikum bleibt winzig. Die folgende Tabelle stellt den Vertriebswegen die zus\u00e4tzliche Last des eigenen Krypto-Layers gegen\u00fcber.<\/p><figure class='wp-block-table'><table><thead><tr><th>Vertriebsweg<\/th><th>Umsatzanteil der Plattform<\/th><th>Was der Krypto-Layer zus\u00e4tzlich verlangt<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Steam (nur Spiel, kein Token)<\/td><td>30 bis 20 Prozent, gestaffelt<\/td><td>Token und NFT verboten, nur ausgelagerter Layer<\/td><\/tr><tr><td>Epic Games Store<\/td><td>12 Prozent<\/td><td>Blockchain erlaubt, Compliance liegt beim Studio<\/td><\/tr><tr><td>Konsole (PlayStation, Xbox)<\/td><td>rund 30 Prozent<\/td><td>nur ausgelagerte Kette, strenge Freigabe<\/td><\/tr><tr><td>Eigener Off-Platform-Layer<\/td><td>keine Store-Geb\u00fchr<\/td><td>CASP-Kapital, Recht, Audits, Market-Making, DORA<\/td><\/tr><tr><td>Eigene Hardware (SuiPlay0X1)<\/td><td>Ger\u00e4tepreis rund 525 Euro<\/td><td>Wallet ab Werk, aber sehr kleines Publikum<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure><h2 class='wp-block-heading'>Wer \u00fcberlebt, und warum<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Die wenigen Titel, die den Sprung in ein gr\u00f6\u00dferes Publikum schaffen, haben eines gemeinsam: Sie minimieren die regulierte Fl\u00e4che. <em>Off The Grid<\/em> streicht den Token auf Steam ganz. Illuvium ging free-to-play und entfernte die Wallet-Pflicht am Eingang. Der Mitgr\u00fcnder Kieran Warwick brachte die Logik <a href='https:\/\/cointelegraph.com\/news\/illuvium-epic-games-mainstream-listing'>gegen\u00fcber Cointelegraph<\/a> auf den Punkt: Man habe die Notwendigkeit einer Wallet beseitigt, das Spiel sei gratis, und das sei der einzige Weg zu echter Massenadoption. Wer zuerst spielen und erst sp\u00e4ter besitzen darf, umgeht sowohl Valves Bann als auch die Abschreckung durch komplizierte Kryptomechanik.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Plattformseite h\u00e4lt Epic die T\u00fcr bewusst offen. Firmenchef Tim Sweeney erkl\u00e4rte schon zum Zeitpunkt von Valves Bann im Oktober 2021, Epic begr\u00fc\u00dfe Blockchain-Spiele, solange sie sich ans Gesetz halten, ihre Bedingungen offenlegen und eine Altersfreigabe haben; <a href='https:\/\/kotaku.com\/epic-games-store-will-welcome-nft-games-after-steam-ban-1847878298'>gegen\u00fcber Kotaku bekr\u00e4ftigte Epic<\/a> diese Haltung. Damit hat Sweeney die Verantwortung dorthin verschoben, wo sie hingeh\u00f6rt: Nicht die Plattform pr\u00fcft die Kette, das Studio muss die Rechtslage selbst tragen. Genau diese Verantwortung ist der teure Teil, den der Umzug nach Epic nicht abnimmt.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Das Muster der \u00dcberlebenden ist eindeutig: Der Trend geht weg vom Token-first-Design und hin zu Spielen, die zuerst Spa\u00df machen und die Kette optional in den Hintergrund schieben. Wer zuerst spielt und erst sp\u00e4ter besitzt, nimmt sowohl Valve als auch der Kryptomechanik ihren Schrecken. Der handelbare Token ist vom Verkaufsargument zur Belastung geworden, die man so klein wie m\u00f6glich h\u00e4lt.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Der Friedhof der ehrlichen Versuche<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gegenbeweis liegt bei denen, die es offen versucht haben. Robot Cache, ein 2018 gegr\u00fcndeter Blockchain-Marktplatz, der Publishern hohe Umsatzanteile beim Weiterverkauf gebrauchter Spiele versprach, <a href='https:\/\/massivelyop.com\/2026\/04\/06\/blockchain-powered-digital-storefront-robot-cache-is-closing-and-yoinking-users-games\/'>stellte den Betrieb Anfang Mai 2026 ein<\/a>; ein Investorenbericht wies f\u00fcr 2024 Spielverk\u00e4ufe von gerade einmal 532 Dollar und einen kumulierten Verlust von \u00fcber 30 Millionen Dollar aus. GameStop wiederum er\u00f6ffnete 2022 einen NFT-Marktplatz, <a href='https:\/\/www.engadget.com\/gamestop-axes-its-short-lived-nft-marketplace-as-it-retreats-from-crypto-215911813.html'>schloss ihn Anfang Februar 2024 wieder<\/a> und drehte danach komplett um, hin zu einer Bitcoin-Bilanz.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Beide scheiterten nicht an Valves Bann, denn beide waren gerade die Alternative zu Steam. Sie scheiterten an derselben Rechnung, die auch ein Steam-Umgeher l\u00f6sen muss: Die Kombination aus regulatorischer Last, Infrastrukturkosten und ausbleibender Nachfrage tr\u00e4gt kein Gesch\u00e4ftsmodell. Der Bann ist in dieser Geschichte fast der harmloseste Faktor.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Was das f\u00fcr \u00d6sterreich hei\u00dft<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr heimische Studios und Spieler hat all das konkrete Folgen. Ein \u00f6sterreichisches Studio, das einen echten Token-Layer betreiben will, braucht in aller Regel den Weg \u00fcber die FMA, mit allem, was eine CASP-Zulassung verlangt, und muss vorab kl\u00e4ren lassen, ob sein Token nicht doch ein Finanzinstrument nach MiFID II ist. Das ist f\u00fcr ein kleines Indie-Team praktisch unbezahlbar, weshalb der ausgelagerte, token-arme Build f\u00fcr die meisten die einzig realistische Option bleibt.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Spieler kommt die Steuer dazu. Gewinne aus Kryptowerten unterliegen in \u00d6sterreich seit der \u00f6kosozialen Steuerreform dem besonderen Steuersatz von 27,5 Prozent, und inl\u00e4ndische Plattformen behalten die Kapitalertragsteuer seit 1. J\u00e4nner 2024 automatisch ein. Wer \u00fcber ein Spiel Token verdient, tauscht oder verkauft, l\u00f6st potenziell steuerpflichtige Vorg\u00e4nge aus, auch wenn sich das Ganze wie Spielspa\u00df anf\u00fchlt. Die FMA r\u00e4t Konsument:innen ausdr\u00fccklich, vor jeder Kryptonutzung <a href='https:\/\/www.fma.gv.at\/krypto-angebote-fma-empfiehlt-pruefung-der-anbieterzulassung\/'>die Zulassung des Anbieters zu pr\u00fcfen<\/a>.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist kein b\u00fcrokratischer Selbstzweck. Wo die Aufsicht fehlt, sitzt das Risiko. Als das FBI im Juli 2026 einen 21-j\u00e4hrigen Floridaner <a href='https:\/\/techcrunch.com\/2026\/07\/17\/fbi-arrests-man-accused-of-using-steam-games-to-drain-victims-crypto-wallets\/'>wegen einer Malware-Kampagne in acht Steam-Spielen festnahm<\/a>, waren rund 8.000 Rechner infiziert und mindestens 220.000 Dollar (etwa 193.000 Euro) aus Wallets abgeflossen. Solche Angriffe treffen den unregulierten Rand, den der Bann geschaffen, aber nicht \u00fcberwacht hat; wie sehr sich das Krypto-Risiko dadurch f\u00fcr Spieler nur verlagert statt verschwindet, hat HOGE Wire <a href='https:\/\/hoge.gg\/at\/steam-krypto-bann-spielersicherheit-wallet-drainer-2026\/'>an anderer Stelle ausf\u00fchrlich dokumentiert<\/a>.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Ausblick: der n\u00e4chste Zyklus wird reguliert geboren<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Die Regulierungskurve zeigt weiter nach oben. Seit Ende Juli 2026 gelten die letzten Teile der ESMA-Leitlinien zum Marktmissbrauch unter MiCA, also Verbote von Insiderhandel und Marktmanipulation, die auf gehandelte Kryptowerte anwendbar sind. Ein Spiel-Token, der an einer Handelsplattform notiert, kann damit in denselben Aufsichtsrahmen fallen, den man von Wertpapieren kennt. Der regulatorische Freiraum, in dem die Play-to-Earn-Manie von 2021 entstand, existiert schlicht nicht mehr.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Der n\u00e4chste Gaming-Zyklus wird deshalb anders aussehen. Statt eigener, volatiler Governance-Token setzen viele Projekte auf verwahrte, compliance-freundliche Modelle, teils mit regulierten Stablecoins, teils ganz ohne handelbaren Token. Es ist die gleiche Bewegung, die on-chain gerade auch das Bankgeld erfasst, wenn <a href='https:\/\/hoge.gg\/at\/pontes-zentralbankgeld-onchain-banken-wholesale-2026\/'>Zentralbankgeld f\u00fcr Banken on-chain kommt<\/a>: Das Wilde weicht dem Regulierten. F\u00fcr Spielestudios ist die Lehre unbequem, aber klar. Steams Bann war nie das Ende der Geschichte, nur ihr auff\u00e4lligster Absatz. Wer heute ein Blockchain-Spiel baut, verhandelt nicht mit Valve, sondern mit einem Finanzaufsichtsrecht, das gekommen ist, um zu bleiben.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Frequently Asked Questions<\/h2><h3 class='wp-block-heading'>Verbietet MiCA Blockchain-Spiele in \u00d6sterreich?<\/h3><p class=\"wp-block-paragraph\">Nein. MiCA reguliert die Ausgabe von Kryptowerten und die Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen, nicht die Spiele selbst. Ein Blockchain-Spiel ist erlaubt, aber sobald es einen handelbaren Token, ein verwahrtes Wallet oder einen Marktplatz betreibt, k\u00f6nnen daraus Zulassungs- und Emittentenpflichten entstehen, die in \u00d6sterreich die FMA \u00fcberwacht.<\/p><h3 class='wp-block-heading'>Ist Steams Krypto-Bann eine gesetzliche Vorgabe?<\/h3><p class=\"wp-block-paragraph\">Nein. Der Bann ist eine private Hausordnung von Valve, kein Gesetz und keine Auflage der FMA. Als Plattformbetreiber darf Valve strenger sein als das Recht, und tats\u00e4chlich ist die Regel strenger als das, was MiCA oder das \u00f6sterreichische Recht verlangen w\u00fcrden.<\/p><h3 class='wp-block-heading'>Wann wird ein Spiel-Token zum Finanzinstrument?<\/h3><p class=\"wp-block-paragraph\">Nach den ESMA-Leitlinien von 2025 kann ein Token zum Finanzinstrument nach MiFID II werden, wenn er wertpapier\u00e4hnliche Merkmale tr\u00e4gt, etwa Stimmrechte \u00fcber eine DAO oder eine Beteiligung an k\u00fcnftigen Ertr\u00e4gen. Dann gilt statt des milderen MiCA-Regimes das strengere Wertpapierrecht.<\/p><h3 class='wp-block-heading'>Braucht ein Spielestudio eine CASP-Lizenz?<\/h3><p class=\"wp-block-paragraph\">Das h\u00e4ngt davon ab, welche Funktionen das Studio selbst betreibt. Die Verwahrung von Kryptowerten, der Betrieb einer Handelsplattform oder der Tausch von Token gegen Euro l\u00f6sen eine CASP-Zulassungspflicht bei der FMA aus, inklusive Mindestkapital. Wer den Token strikt off-platform und ohne eigene Verwahrung h\u00e4lt, kann diese Pflicht teils vermeiden.<\/p><h3 class='wp-block-heading'>Wie werden Gewinne aus Krypto-Spielen in \u00d6sterreich besteuert?<\/h3><p class=\"wp-block-paragraph\">Gewinne aus Kryptowerten unterliegen dem besonderen Steuersatz von 27,5 Prozent, und inl\u00e4ndische Plattformen behalten die Kapitalertragsteuer seit 1. J\u00e4nner 2024 automatisch ein. Wer \u00fcber ein Spiel Token verdient, tauscht oder verkauft, sollte diese Vorg\u00e4nge als potenziell steuerpflichtig behandeln.<\/p><script type='application\/ld+json'>{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@type\":\"FAQPage\",\"mainEntity\":[{\"@type\":\"Question\",\"name\":\"Verbietet MiCA Blockchain-Spiele in \u00d6sterreich?\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Nein. MiCA reguliert die Ausgabe von Kryptowerten und die Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen, nicht die Spiele selbst. 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