{"id":128,"date":"2026-06-29T22:17:02","date_gmt":"2026-06-29T22:17:02","guid":{"rendered":"https:\/\/hoge.gg\/de\/mining-pools-2026-hashrate-kontrolle\/"},"modified":"2026-06-29T22:17:02","modified_gmt":"2026-06-29T22:17:02","slug":"mining-pools-2026-hashrate-kontrolle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hoge.gg\/de\/mining-pools-2026-hashrate-kontrolle\/","title":{"rendered":"Mining-Pools 2026: Wer Bitcoins Hashrate wirklich kontrolliert"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bitcoin-Hashrate erreicht 2026 ein Allzeithoch nach dem anderen, doch der Kurs hinkt deutlich hinterher: Ende Juni 2026 notiert ein Bitcoin bei rund <a href='https:\/\/www.coingecko.com\/en\/coins\/bitcoin\/eur'>52.400 Euro<\/a>, gut 17 Prozent unter dem Niveau von vor einem Monat. W\u00e4hrend die meisten Anleger gebannt auf die Charts schauen, entscheidet sich die eigentliche Machtfrage des Netzwerks an einer Stelle, die kaum jemand beachtet: bei den Mining-Pools.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein gutes Dutzend dieser Pools b\u00fcndelt die Rechenleistung von Hunderttausenden Minern weltweit. Zwei davon, Foundry USA und AntPool, kontrollieren zusammen mehr als die H\u00e4lfte der globalen Hashrate. Genau diese Konzentration steht 2026 im Zentrum der wichtigsten technischen Debatte um Bitcoin seit Jahren. Dieser Beitrag erkl\u00e4rt, wie Mining-Pools funktionieren, warum ihre Gr\u00f6\u00dfe ein Risiko ist und welche L\u00f6sungen gerade an Tempo gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class='wp-block-heading'>Was ein Mining-Pool wirklich leistet<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bitcoin-Mining ist im Kern eine Lotterie. Ein einzelner ASIC-Miner mit einigen Terahash an Leistung w\u00fcrde statistisch \u00fcber Jahre keinen einzigen Block finden. Ein Mining-Pool l\u00f6st dieses Problem, indem er die Hashrate vieler Teilnehmer b\u00fcndelt, gemeinsam nach g\u00fcltigen Blocks sucht und die Belohnung anteilig verteilt. Seit dem Halving vom April 2024 liegt die Block-Belohnung bei 3,125 BTC; beim aktuellen Kurs sind das rund 164.000 Euro pro Block, hinzu kommen die Transaktionsgeb\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Pool-Betreiber \u00fcbernimmt dabei drei Aufgaben. Erstens stellt er die Block-Vorlage zusammen, also das Template mit der Liste der Transaktionen, die in den n\u00e4chsten Block sollen. Zweitens koordiniert er die angeschlossenen Miner \u00fcber das Stratum-Protokoll. Drittens rechnet er die Auszahlung ab, meist nach Modellen wie FPPS (Full Pay Per Share) oder PPLNS (Pay Per Last N Shares). Wer einem Pool beitritt, liefert Rechenleistung und erh\u00e4lt daf\u00fcr einen planbaren Ertrag. Die Kehrseite dieser Bequemlichkeit: \u00dcber die Auswahl der Transaktionen entscheidet traditionell der Pool, nicht der Miner. Nach Daten von <a href='https:\/\/www.theblock.co\/data\/on-chain-metrics\/bitcoin\/bitcoins-hash-rate-monthly'>The Block<\/a> liegt die monatliche Netzwerk-Hashrate auf Rekordniveau, was den Wettbewerb um jeden gefundenen Block zus\u00e4tzlich versch\u00e4rft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class='wp-block-heading'>Zwei Pools, mehr als die H\u00e4lfte der Hashrate<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verteilung der Rechenleistung ist 2026 so ungleich wie selten zuvor. Nach Daten von <a href='https:\/\/hashrateindex.com\/hashrate\/pools'>Hashrate Index<\/a> f\u00fchrt Foundry USA mit gut 34 Prozent, gefolgt von AntPool mit rund 14 Prozent. Zusammen kommen beide je nach Tag auf 49 bis 52 Prozent der globalen Hashrate. Rechnet man ViaBTC, F2Pool und SpiderPool hinzu, kontrollieren wenige Pools rund drei Viertel des Netzwerks. Die folgende Tabelle zeigt die ungef\u00e4hren Anteile; sie schwanken t\u00e4glich mit der Block-Produktion.<\/p>\n\n\n\n<figure class='wp-block-table'><table><thead><tr><th>Pool<\/th><th>Anteil an der Hashrate<\/th><th>Hintergrund<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Foundry USA<\/td><td>rund 34 %<\/td><td>US-Betreiber, institutionell gepr\u00e4gt<\/td><\/tr><tr><td>AntPool<\/td><td>rund 14 %<\/td><td>Bitmain-nahes Umfeld<\/td><\/tr><tr><td>ViaBTC<\/td><td>rund 13 %<\/td><td>global aufgestellt<\/td><\/tr><tr><td>F2Pool<\/td><td>rund 11 %<\/td><td>einer der \u00e4ltesten Pools<\/td><\/tr><tr><td>SpiderPool<\/td><td>rund 10,5 %<\/td><td>seit 2024 stark gewachsen<\/td><\/tr><tr><td>MARA Pool<\/td><td>rund 5 %<\/td><td>b\u00f6rsennotierte MARA Holdings<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Pool und Miner. Foundry und AntPool besitzen die Hashrate nicht selbst; sie b\u00fcndeln die Leistung tausender unabh\u00e4ngiger Betreiber, die jederzeit den Pool wechseln k\u00f6nnen. Diese B\u00fcndelung macht das Mining effizient, schafft aber zugleich einzelne Punkte, an denen sich Druck aus\u00fcben lie\u00dfe. Alle F\u00e4den der Block-Erstellung laufen so bei einer Handvoll Unternehmen zusammen, und das ist der eigentliche Knackpunkt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class='wp-block-heading'>Warum die Konzentration ein Problem ist<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Lehrbuch-Szenario hei\u00dft 51-Prozent-Attacke. Wer dauerhaft mehr als die H\u00e4lfte der Hashrate kontrolliert, k\u00f6nnte theoretisch Blocks neu anordnen, eigene Coins doppelt ausgeben oder Transaktionen blockieren. In der Praxis ist das unwahrscheinlich: Da die Pools nur fremde Rechenleistung b\u00fcndeln, m\u00fcssten tausende Miner gemeinsam betr\u00fcgen wollen, und sie w\u00fcrden ihren Pool beim ersten Verdacht verlassen. Den Pr\u00e4zedenzfall lieferte 2014 der Pool GHash.io, der kurzzeitig \u00fcber die H\u00e4lfte der Hashrate hielt und seinen Anteil danach auf Druck der Community freiwillig senkte. Eine solche Attacke w\u00e4re zudem teuer und selbstzerst\u00f6rerisch, weil sie das Vertrauen in genau jenes Asset untergr\u00fcbe, von dem die Angreifer leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das realistischere Risiko ist nicht der Angriff, sondern die Zensur. Weil der Pool entscheidet, welche Transaktionen ins Template wandern, k\u00f6nnte ein Betreiber unter regulatorischem Druck gezwungen werden, \u00dcberweisungen von sanktionierten Adressen auszuschlie\u00dfen. <a href='https:\/\/cointelegraph.com\/news\/big-bitcoin-miners-growing-threat-bitcoin'>Cointelegraph<\/a> beschreibt die wachsende Gr\u00f6\u00dfe einzelner Miner als existenzielle Frage f\u00fcr die Neutralit\u00e4t des Netzwerks. Wer die Block-Vorlage baut, h\u00e4lt damit auch die Macht \u00fcber Reihenfolge und Aufnahme von Transaktionen; ein Hebel, der auf Ethereum unter dem Stichwort MEV (Maximal Extractable Value) seit Jahren intensiv diskutiert wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class='wp-block-heading'>Stratum V2: Wer entscheidet, was in den Block kommt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Mai 2026 kam Bewegung in die festgefahrene Lage. Sieben der gr\u00f6\u00dften Mining-Pools, die zusammen rund 75 Prozent der globalen Hashrate stellen, k\u00fcndigten an, das offene Protokoll Stratum V2 zu unterst\u00fctzen. Laut <a href='https:\/\/www.coindesk.com\/markets\/2026\/05\/11\/bitcoin-mining-pools-with-75-of-btc-hashrate-join-open-standard-for-block-construction'>CoinDesk<\/a> geh\u00f6ren dazu Foundry, AntPool, F2Pool, SpiderPool, MARA Pool, Block Inc. und DMND. Der Kern der Neuerung: Die Auswahl, welche Transaktionen in den n\u00e4chsten Block kommen, liegt k\u00fcnftig beim Miner und nicht mehr allein beim Betreiber des Pools.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stratum V2 ver\u00e4ndert die Hashrate-Konzentration nicht, wohl aber die Frage, wer \u00fcber den Inhalt der Blocks bestimmt. Technisch bringt das Protokoll mehrere Vorteile: eine Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung der Verbindung, einen deutlich geringeren Bandbreitenbedarf und eine drastisch k\u00fcrzere Latenz beim Block-Wechsel. Die folgende \u00dcbersicht fasst die wichtigsten Unterschiede zusammen.<\/p>\n\n\n\n<figure class='wp-block-table'><table><thead><tr><th>Merkmal<\/th><th>Stratum V1<\/th><th>Stratum V2<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Transaktionsauswahl<\/td><td>Pool<\/td><td>Miner (Job Declaration)<\/td><\/tr><tr><td>Verschl\u00fcsselung<\/td><td>keine<\/td><td>Ende-zu-Ende<\/td><\/tr><tr><td>Latenz beim Block-Wechsel<\/td><td>rund 325 ms<\/td><td>rund 1,42 ms<\/td><\/tr><tr><td>Bandbreite<\/td><td>hoch<\/td><td>reduziert<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die k\u00fcrzere Latenz klingt nach einem Detail, summiert sich aber: Sch\u00e4tzungen zufolge spart sie rund 4,9 Stunden Rechenleistung pro Jahr und kann den Nettogewinn um bis zu 7,4 Prozent erh\u00f6hen. Die Grundlagen sind gelegt. Bitcoin Core v30 brachte Ende Oktober 2025 eine experimentelle Stratum-V2-Unterst\u00fctzung, und mit DEMAND (DMND) ging im November 2025 der erste von Grund auf V2-native Pool an den Start, nachdem Braiins das Protokoll \u00fcber Jahre vorangetrieben hatte. Der Referenzcode ist offen einsehbar im <a href='https:\/\/github.com\/stratum-mining\/stratum'>Stratum-Reference-Implementation-Repository<\/a>; eine kompakte Einordnung liefert das <a href='https:\/\/bitcoinmagazine.com\/glossary\/stratum-v2'>Bitcoin Magazine<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class='wp-block-heading'>DATUM und OCEAN: der konsequentere Weg<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manchen Verfechtern der Dezentralisierung geht Stratum V2 nicht weit genug. Der Grund: Solange der Pool die vollst\u00e4ndige Transaktionsliste w\u00e4hrend der Aushandlung sieht, k\u00f6nnte er ein Template theoretisch ablehnen. Der Pool OCEAN, mitgegr\u00fcndet vom Bitcoin-Core-Entwickler Luke Dashjr, setzt deshalb auf ein eigenes Protokoll namens DATUM (Decentralized Alternative Templates for Universal Mining). Dabei baut jeder Miner seine Block-Vorlage selbst und teilt mit dem Pool nur die Merkle-Zweige. F\u00fcr den Inhalt des Templates ist der Pool damit mathematisch blind; er erh\u00e4lt den Arbeitsnachweis, sieht die einzelnen Transaktionen jedoch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Auszahlungen bei OCEAN sind nicht-kustodial, die Coins ber\u00fchren also nie eine Wallet des Pools. Zus\u00e4tzlich gew\u00e4hrt OCEAN Minern, die DATUM nutzen, einen Rabatt von 50 Prozent auf die Pool-Geb\u00fchr. Der Preis dieser Souver\u00e4nit\u00e4t ist ein h\u00f6herer technischer Aufwand, weil der Miner die Vorlage selbst erstellen muss. Aus dem Nischenprojekt wurde institutionelle Realit\u00e4t, als <a href='https:\/\/tether.io\/news\/tether-to-deploy-hashrate-on-ocean-advancing-decentralized-bitcoin-mining-infrastructure\/'>Tether<\/a> ank\u00fcndigte, eigene Hashrate \u00fcber DATUM auf OCEAN zu lenken, ausdr\u00fccklich mit dem Ziel, die Zensurresistenz des Netzwerks zu st\u00e4rken. Wer tiefer einsteigen will, findet die <a href='https:\/\/ocean.xyz\/docs\/datum'>DATUM-Dokumentation<\/a> sowie den quelloffenen Code im <a href='https:\/\/github.com\/OCEAN-xyz\/datum_gateway'>DATUM-Gateway-Repository<\/a> auf GitHub.<\/p>\n\n\n\n<h2 class='wp-block-heading'>Mining-Pools und Staking-Pools: dieselbe Frage, zwei Welten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Muster der B\u00fcndelung ist nicht auf Bitcoin beschr\u00e4nkt. Seit Ethereum 2022 auf Proof of Stake umgestellt hat, taucht dieselbe Konzentrationsfrage bei den Staking-Pools auf. Marktf\u00fchrer Lido b\u00fcndelt nach Daten des <a href='https:\/\/dune.com\/hildobby\/eth2-staking'>Dune-Dashboards von hildobby<\/a> rund 23 bis 24 Prozent aller gestakten ETH, nach einem H\u00f6chststand von \u00fcber 32 Prozent im Jahr 2023. Die Sorge \u00e4hnelt jener im Mining: Je mehr Validatoren \u00fcber ein einziges Protokoll laufen, desto st\u00e4rker konzentriert sich die Macht \u00fcber Block-Produktion und Governance.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Unterschied liegt in der Mechanik. Ein Bitcoin-Miner kann seinen Pool binnen Sekunden wechseln, indem er die Rechenleistung umlenkt; bei Proof of Stake sind Kapital und Validatoren tr\u00e4ger gebunden, ein Wechsel ist aufwendiger. F\u00fcr den Cluster aus Mining und Staking hei\u00dft das: Beide Welten ringen mit demselben Zielkonflikt zwischen Bequemlichkeit und Dezentralisierung, l\u00f6sen ihn aber mit unterschiedlichen Werkzeugen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class='wp-block-heading'>Was das f\u00fcr deutsche Miner und Anleger bedeutet<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Deutschland gilt seit Ende Dezember 2024 die EU-Verordnung MiCA vollst\u00e4ndig. \u00dcber das Kryptom\u00e4rkteaufsichtsgesetz (KMAG) hat der Gesetzgeber die nationale \u00dcbergangsfrist auf den 31. Dezember 2025 vorgezogen; seither vergibt die <a href='https:\/\/www.bafin.de\/DE\/Aufsicht\/MiCAR\/MiCAR_artikel.html'>BaFin<\/a> die Zulassungen f\u00fcr Kryptowerte-Dienstleister. Entscheidend f\u00fcr Miner: Das Mining selbst ist keine erlaubnispflichtige Finanzdienstleistung. Die BaFin beaufsichtigt unter MiCAR die Dienstleister, also Handelsplattformen und Verwahrer, nicht die Mining- oder Staking-Aktivit\u00e4t als solche. Die erzielten Ertr\u00e4ge bleiben jedoch ein steuerliches Thema und sollten sauber dokumentiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wirtschaftlich bleibt das Umfeld 2026 angespannt. Bei einem Kurs um 52.400 Euro bringt ein gefundener Block zwar rund 164.000 Euro, doch die Rekord-Hashrate verteilt diesen Ertrag auf immer mehr Rechenleistung. In Euro gerechnet ist die sogenannte Hashprice, also der Ertrag je Recheneinheit, seit dem Halving sp\u00fcrbar gesunken, was schw\u00e4chere Standorte aus dem Markt dr\u00e4ngt. F\u00fcr deutsche Heim-Miner entscheidet damit vor allem der Strompreis \u00fcber die Rentabilit\u00e4t. Bei der Pool-Wahl lohnt 2026 ein zweiter Blick: Neben Geb\u00fchrenmodell und Auszahlung ist neu relevant, ob ein Pool Stratum V2 oder DATUM unterst\u00fctzt und dem Miner damit die Hoheit \u00fcber die Transaktionsauswahl zur\u00fcckgibt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class='wp-block-heading'>Worauf Miner bei der Pool-Wahl 2026 achten sollten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wahl des richtigen Pools ist 2026 mehr als eine Geb\u00fchrenfrage. Wer mitminen will, sollte mehrere Kriterien abw\u00e4gen:<\/p>\n\n\n\n<ul class='wp-block-list'><li><strong>Auszahlungsmodell:<\/strong> FPPS gl\u00e4ttet die Ertr\u00e4ge, PPLNS belohnt Treue zum Pool, reines PPS ist planbar, aber oft teurer.<\/li><li><strong>Geb\u00fchren:<\/strong> \u00fcbliche Spannen liegen zwischen 0 und 3 Prozent; DATUM-Nutzer bei OCEAN erhalten einen Rabatt von 50 Prozent.<\/li><li><strong>Protokoll:<\/strong> Unterst\u00fctzt der Pool Stratum V2 oder DATUM und gibt dem Miner damit die Transaktionshoheit zur\u00fcck?<\/li><li><strong>Verwahrung:<\/strong> Bei nicht-kustodialen Auszahlungen flie\u00dfen die Coins direkt in die eigene Wallet.<\/li><li><strong>Dezentralisierung:<\/strong> Ein kleinerer Pool st\u00e4rkt die Gesundheit des Netzwerks, auch wenn die Auszahlungen etwas unregelm\u00e4\u00dfiger ausfallen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class='wp-block-heading'>Fazit: Die Hashrate bleibt konzentriert, die Kontrolle wird verteilt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die eigentliche Geschichte des Jahres 2026 ist nicht der B\u00e4renmarkt, sondern eine stille Machtverschiebung. Die Hashrate bleibt auf wenige Pools konzentriert, doch die Entscheidung dar\u00fcber, was in einen Block kommt, wandert zur\u00fcck zum einzelnen Miner. Stratum V2 und DATUM sind die beiden Hebel dieser Bewegung. Die Arbeitsgruppe hinter Stratum V2 rechnet damit, dass das Protokoll bis Ende 2026 zum Standard neuer ASIC-Firmware wird und 40 bis 60 Prozent der Hashrate erreichen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Anleger ist die Dezentralisierung kein Randthema, sondern eine Sicherheitseigenschaft, die das langfristige Wertversprechen von Bitcoin tr\u00e4gt. Wer 2026 auf Mining-Pools schaut, sollte deshalb weniger auf die nackten Prozentzahlen achten als auf die Frage, wer am Ende die Block-Vorlage baut. Genau dort entscheidet sich, wie zensurresistent das Netzwerk bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der HOGE Wire Redaktion, Ressort Mining und Staking.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Pools kontrollieren mehr als die H\u00e4lfte der Bitcoin-Hashrate. 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