{"id":512,"date":"2026-09-09T22:30:37","date_gmt":"2026-09-09T22:30:37","guid":{"rendered":"https:\/\/hoge.gg\/de\/solo-mining-2026-bitaxe-lottoschein-pool\/"},"modified":"2026-09-09T22:30:37","modified_gmt":"2026-09-09T22:30:37","slug":"solo-mining-2026-bitaxe-lottoschein-pool","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hoge.gg\/de\/solo-mining-2026-bitaxe-lottoschein-pool\/","title":{"rendered":"Solo-Mining 2026: der 150-Euro-Lottoschein gegen den Pool"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 9. Juli 2026 gewann ein Ger\u00e4t von der Gr\u00f6\u00dfe einer Zigarettenschachtel den Bitcoin-Jackpot. Ein Bitaxe Gamma, ein offener ASIC-Miner f\u00fcr rund 150 Euro, der mit knapp einem Terahash pro Sekunde vor sich hin rechnete, fand \u00fcber den Solo-Dienst Public Pool den Block 957.382 und kassierte 3,1382 BTC. Beim damaligen Kurs waren das etwa 200.000 US-Dollar; beim heutigen Bitcoin-Preis von rund 67.000 Euro (laut <a href='https:\/\/www.coingecko.com\/en\/coins\/bitcoin'>CoinGecko<\/a>) entspr\u00e4che derselbe Block gut 210.000 Euro. Im statistischen Mittel h\u00e4tte dieses Ger\u00e4t viele Jahrtausende auf einen solchen Treffer warten m\u00fcssen. Es gelang in einer einzigen Nacht.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Solche Geschichten h\u00e4ufen sich, und sie werfen eine Frage auf, die zun\u00e4chst paradox klingt: Warum kann ein Bastler mit einem Ger\u00e4t zum Preis eines Wochenendeinkaufs \u00fcberhaupt gegen ein Netzwerk antreten, dessen Rechenleistung sich fast einem Zettahash pro Sekunde n\u00e4hert und in dem eine Handvoll Mining-Pools den Gro\u00dfteil aller Bl\u00f6cke baut? Und was sagt die kleine, laute Renaissance des Heim-Minings \u00fcber die viel gr\u00f6\u00dfere Frage aus, wem Bitcoins Blockproduktion eigentlich geh\u00f6rt?<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Text nimmt den Solo-Miner ernst, ohne den Pool zu romantisieren. Er erkl\u00e4rt die Mathematik des Lottoscheins, die Hardware- und Software-Kultur dahinter, warum sich das Ganze ausgerechnet am deutschen Strompreis reibt und wo Solo-Mining tats\u00e4chlich etwas zur Dezentralisierung beitr\u00e4gt, und wo eben nicht.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Ein 150-Euro-Ger\u00e4t schl\u00e4gt das Zettahash-Netz<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Der Fund vom 9. Juli war kein Einzelfall, aber ein besonders sauberes Beispiel. Der Miner lief laut den Berichten zu diesem Treffer nur wenige Stunden bei rund 995 Gigahash pro Sekunde, also nicht einmal einem vollen Terahash, und traf trotzdem. Es war erst das zweite Mal, dass ein Bitaxe \u00fcber den Dienst Public Pool einen ganzen Block fand. Die Auszahlung von 3,1382 BTC setzt sich aus der Blocksubvention von 3,125 BTC plus rund 0,0132 BTC Transaktionsgeb\u00fchren zusammen und ging ohne Abzug direkt an die Adresse des Miners (<a href='https:\/\/www.tftc.io\/solo-bitaxe-miner-200k-bitcoin-block-reward'>TFTC<\/a>).<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Knapp vier Wochen sp\u00e4ter, am 2. August, wiederholte sich das Muster mit anderem Vorzeichen. Ein Solo-Miner fand \u00fcber Solo CKPool den Block 960.804 und kassierte 3,1569 BTC, erneut rund 200.000 US-Dollar. Anders als beim Bitaxe steckte hier keine Wohnzimmer-Platine dahinter, sondern etwa 100 Petahash pro Sekunde gemietete Leistung, vermutlich kurz f\u00fcr einen Gl\u00fccksversuch angemietet. F\u00fcr den Dienst war es der 317. Solo-Block, den seine Software seit 2014 gefunden hat (<a href='https:\/\/news.bitcoin.com\/mining\/solo-bitcoin-miner-defies-the-odds-lands-200k-block-reward-jackpot\/'>news.bitcoin.com<\/a>).<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Diese beiden F\u00e4lle zeigen die zwei Gesichter des Solo-Minings: der Hobbyist mit dem billigen Open-Source-Chip auf der einen, der Zocker mit kurz gemieteter Gro\u00dfleistung auf der anderen Seite. Beiden gemeinsam ist das Prinzip: alles oder nichts. Schon im November 2025 hatte ein Miner mit nur sechs Terahash \u00fcber denselben Dienst 3,146 BTC gewonnen, damals gut 265.000 US-Dollar, wie <a href='https:\/\/www.theblock.co\/post\/380013\/solo-bitcoin-miner-beats-1-180-million-odds-land-265000-block'>The Block<\/a> berichtete. Insgesamt z\u00e4hlte die Szene 2026 bislang zw\u00f6lf Solo-Bl\u00f6cke (zusammen rund 75 BTC); \u00fcber die vergangenen zw\u00f6lf Monate waren es gut zwei Dutzend, ein Plus von etwa 40 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Warum es Pools \u00fcberhaupt gibt: das Varianzproblem<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Um zu verstehen, warum der Solo-Treffer so selten ist, hilft ein Blick auf die Mechanik. Miner probieren fortlaufend Zahlen durch und hoffen, einen Hash zu finden, der unter einem vom Netzwerk vorgegebenen Zielwert liegt. Dieser Zielwert wird alle 2016 Bl\u00f6cke so nachjustiert, dass im Schnitt alle zehn Minuten ein Block f\u00e4llt, also rund 144 pro Tag. Die daf\u00fcr n\u00f6tige Schwierigkeit lag Anfang September bei 127,45 Billionen, nach einem Anstieg von 1,31 Prozent am 6. September, der achten Erh\u00f6hung des Jahres, w\u00e4hrend die Netzwerkleistung um 934 Exahash pro Sekunde pendelte (laut <a href='https:\/\/news.bitcoin.com\/mining\/difficulty-rises-hashprice-rips-22-as-bitcoin-hashrate-stalls\/'>news.bitcoin.com<\/a>).<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Bei dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung tr\u00e4gt ein einzelner moderner Gro\u00dfrechner nur einen winzigen Bruchteil bei. Er w\u00fcrde im Mittel Jahrzehnte auf einen eigenen Block warten. Genau das ist das Varianzproblem: Der Erwartungswert mag stimmen, aber die Schwankung ist so gewaltig, dass ein Miner l\u00e4ngst pleite w\u00e4re, bevor sich der Durchschnitt einstellt. Wer Rechnungen bezahlen muss, kann nicht darauf setzen, in ein paar Jahrzehnten einmal reich zu werden.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Pools l\u00f6sen dieses Problem, indem sie die Leistung Tausender Miner b\u00fcndeln und den Ertrag anteilig aussch\u00fctten. Statt selten viel zu bekommen, bekommt jeder Teilnehmer oft ein wenig, planbar und gegl\u00e4ttet. Deshalb laufen weit mehr als 90 Prozent der weltweiten Hashrate \u00fcber Pools. Ein Pool ist im Kern kein technischer Dienst, sondern ein Finanzprodukt: ein <a href='https:\/\/hoge.gg\/de\/mining-pools-2026-geschaeftsmodell-fee-krieg-konsolidierung\/'>Versicherer der Varianz<\/a>, der gegen eine Geb\u00fchr das Risiko \u00fcbernimmt.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Solo, Pool, Solo-Pool: drei Wege zum Block<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Zwischen dem einsamen Bastler und der Industrie-Farm liegt ein Spektrum. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem echten Solo-Setup, einem Solo-Pool und einem klassischen geteilten Pool. Der Begriff Pool f\u00fchrt dabei in die Irre, denn ein Solo-Pool teilt gerade nichts.<\/p><figure class='wp-block-table'><table><thead><tr><th>Modell<\/th><th>Wer tr\u00e4gt die Varianz<\/th><th>Ertragsmuster<\/th><th>Auszahlung<\/th><th>Typische Geb\u00fchr<\/th><th>Wer baut die Blockvorlage<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Echtes Solo<\/td><td>Miner (voll)<\/td><td>Alles oder nichts<\/td><td>100 Prozent an eigene Adresse<\/td><td>keine<\/td><td>Miner (eigener Node)<\/td><\/tr><tr><td>Solo-Pool (Public Pool, CKPool)<\/td><td>Miner (voll)<\/td><td>Alles oder nichts<\/td><td>Direkt an eigene Adresse, nicht verwahrt<\/td><td>0 bis 2 Prozent<\/td><td>Dienst liefert Vorlage, Miner beh\u00e4lt Block<\/td><\/tr><tr><td>Geteilter Pool (FPPS, PPLNS)<\/td><td>Pool oder Kollektiv<\/td><td>Gegl\u00e4ttet, regelm\u00e4\u00dfig<\/td><td>Anteilig, oft verwahrt bis Mindestbetrag<\/td><td>0 bis 4 Prozent<\/td><td>Pool-Betreiber (bei Stratum V1)<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure><p class=\"wp-block-paragraph\">Der Solo-Pool ist die entscheidende Zwischenstufe. Er nimmt dem Miner die l\u00e4stige Arbeit ab, selbst einen Full Node und einen Stratum-Server zu betreiben, und stellt die Blockvorlage bereit. Findet der Miner einen g\u00fcltigen Block, geh\u00f6rt ihm die gesamte Belohnung, abz\u00fcglich einer kleinen Geb\u00fchr. Er teilt sie mit niemandem, und der Dienst verwahrt das Geld zu keinem Zeitpunkt. Genau deshalb ist ein Solo-Pool die technisch einfachste Art, die Souver\u00e4nit\u00e4t eines echten Solo-Miners fast vollst\u00e4ndig zu behalten, ohne dessen ganze Infrastruktur selbst stemmen zu m\u00fcssen.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Die Mathematik des Lottoscheins<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Wie aussichtslos das Unterfangen rein rechnerisch ist, zeigt eine Aufstellung von <a href='https:\/\/millionminer.com\/news\/bitcoin-lottery-miner'>Millionminer<\/a>, die bei einer angenommenen Netzwerkleistung von rund 950 Exahash pro Sekunde die t\u00e4gliche Trefferwahrscheinlichkeit je Ger\u00e4t ausweist. Die Wahrscheinlichkeit skaliert linear: Wer doppelt so viel Hashrate aufbietet, halbiert die erwartete Wartezeit.<\/p><figure class='wp-block-table'><table><thead><tr><th>Ger\u00e4t<\/th><th>Hashrate<\/th><th>T\u00e4gliche Chance<\/th><th>Erwartete Wartezeit<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Bitaxe Gamma<\/td><td>1,2 TH\/s<\/td><td>1 zu 5,5 Millionen<\/td><td>rund 15.000 Jahre<\/td><\/tr><tr><td>NerdQAxe++<\/td><td>4,8 TH\/s<\/td><td>1 zu 1,4 Millionen<\/td><td>rund 3.800 Jahre<\/td><\/tr><tr><td>Avalon Nano 3S<\/td><td>6 TH\/s<\/td><td>1 zu 1,1 Millionen<\/td><td>rund 3.000 Jahre<\/td><\/tr><tr><td>Gebrauchter Antminer S19 XP<\/td><td>140 TH\/s<\/td><td>1 zu 47.000<\/td><td>rund 129 Jahre<\/td><\/tr><tr><td>Antminer S21 XP<\/td><td>270 TH\/s<\/td><td>1 zu 24.000<\/td><td>rund 67 Jahre<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure><p class=\"wp-block-paragraph\">Millionminer rechnet vor, dass die Tageschance eines einzelnen Bitaxe immer noch etwa 53-mal h\u00f6her liegt als die eines einzelnen Powerball-Loses, schlie\u00dflich gibt es 144 Ziehungen pro Tag. Das \u00e4ndert nichts am Kern: F\u00fcr ein Kleinger\u00e4t ist der Erwartungswert negativ. Solo-Mining mit einem Bitaxe ist ein Lottoschein, keine Geldanlage, und genau so wird es in der Szene auch verstanden. Wer es anders verkauft, verkauft eine Illusion.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Bitaxe: der Open-Source-ASIC hinter der Bewegung<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00f6glich wurde die Bewegung durch ein St\u00fcck Hardware, das es vorher nicht gab. Der Bitaxe ist der erste vollst\u00e4ndig quelloffene ASIC-Miner der Welt, gestartet 2023 von einem Ingenieur, der unter dem Namen Skot auftritt. Die aktuelle Version Bitaxe Gamma nutzt den BM1370-Chip, dieselbe Silizium-Generation wie in Bitmains Spitzenger\u00e4t Antminer S21 Pro, leistet rund 1,1 bis 1,2 Terahash pro Sekunde und zieht dabei nur etwa 18 Watt, was einer Effizienz um 15 Joule pro Terahash entspricht.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Entscheidend ist das Wort quelloffen. S\u00e4mtliche Konstruktionsdaten und die Firmware AxeOS liegen offen auf GitHub, jeder kann das Board nachbauen, pr\u00fcfen oder verbessern. Ein Ger\u00e4t f\u00fcr rund 100 bis 150 Euro (laut den Berichten zum Juli-Fund um 150 US-Dollar) ist damit die g\u00fcnstigste M\u00f6glichkeit, echtes ASIC-Silizium auf dem Bitcoin-Netzwerk laufen zu lassen. Wer mehr Leistung will, greift zu gr\u00f6\u00dferen Verwandten wie dem NerdQAxe++ mit rund 4,8 Terahash oder dem Avalon Nano 3S mit etwa sechs Terahash.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bedeutung reicht \u00fcber das Hobby hinaus. Jahrelang war ASIC-Fertigung eine Blackbox weniger Hersteller, allen voran Bitmain. Ein offener Chip bricht diese Intransparenz auf und bringt das Mining symbolisch dorthin zur\u00fcck, wo es 2009 begann, als Satoshi Nakamoto Bl\u00f6cke noch auf einer normalen CPU fand. Wie aus diesem Laptop-Mining ein <a href='https:\/\/hoge.gg\/de\/hashrate-wachstum-2026-vom-laptop-zur-zettahash\/'>Netzwerk mit fast einem Zettahash<\/a> wurde, ist eine eigene Geschichte; der Bitaxe schlie\u00dft den Kreis, indem er die Einstiegsh\u00fcrde wieder auf Wohnzimmerniveau senkt.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Public Pool und Solo CKPool: mitmachen ohne Verwahrer<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei Dienste dominieren die Solo-Szene, und beide verzichten bewusst auf die Verwahrung von Kundengeld. <a href='https:\/\/blockdyor.com\/public-pool-review\/'>Public Pool<\/a> ist quelloffen (MIT- und GPL-Lizenz), erhebt null Geb\u00fchren und l\u00e4sst sich entweder gehostet unter web.public-pool.io nutzen oder komplett selbst betreiben, etwa per Docker oder als Umbrel-App auf dem eigenen Node. Man verbindet den Miner einfach mit der eigenen Bitcoin-Adresse als Benutzernamen, ein Konto ist nicht n\u00f6tig. Findet die Hardware einen Block, flie\u00dft die volle Belohnung direkt an diese Adresse.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Solo CKPool unter solo.ckpool.org ist der Veteran. Betrieben wird er von Con Kolivas, der als Linux-Kernel-Entwickler f\u00fcr seine Scheduler-Patches bekannt ist. Der Dienst l\u00e4uft seit 2014, nimmt rund zwei Prozent Geb\u00fchr und zahlt ebenfalls nicht verwahrt direkt aus dem Coinbase-Output aus. Kolivas kommentiert jeden Fund \u00f6ffentlich mit der jeweiligen Blocknummer; sein Z\u00e4hler stand nach dem 308. Block im November 2025, dem 313. im April 2026 und dem 317. am 2. August 2026.<\/p><figure class='wp-block-table'><table><thead><tr><th>Dienst<\/th><th>Geb\u00fchr<\/th><th>Verwahrung<\/th><th>Open Source<\/th><th>Selbst hostbar<\/th><th>Besonderheit<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Public Pool<\/td><td>0 Prozent<\/td><td>nein<\/td><td>ja (MIT, GPL)<\/td><td>ja (Docker, Umbrel)<\/td><td>kein Konto, Adresse als Login<\/td><\/tr><tr><td>Solo CKPool<\/td><td>rund 2 Prozent<\/td><td>nein<\/td><td>teils<\/td><td>nein (gehostet)<\/td><td>seit 2014, \u00f6ffentlicher Block-Z\u00e4hler<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure><p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den Chancen findet Kolivas immer wieder deutliche Worte. Zum 308. Block schrieb er, ein Miner dieser Gr\u00f6\u00dfe habe pro Tag nur eine Chance von rund 1 zu 180 Millionen, \u00fcberhaupt einen Block zu l\u00f6sen: &bdquo;A miner of this size has only a 1 in 180 million chance of solving a block each day!&ldquo; Die Botschaft ist keine Anlageberatung, sondern eine ehrliche Warnung: Wer solo mint, kauft Nervenkitzel und einen Beitrag zur Netzwerkvielfalt, nicht ein verl\u00e4ssliches Einkommen.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Rechnet sich das? Der deutsche Strompreis als Spielverderber<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr deutsche Miner kommt eine H\u00fcrde hinzu, die anderswo kleiner ausf\u00e4llt: der Strompreis. Im September 2026 zahlten Haushalte im Schnitt rund 31 Cent pro Kilowattstunde, Neukunden kamen auf etwa 25 Cent; \u00fcber das gesamte Jahr lag der Mittelwert bei rund 37 Cent, immerhin etwas niedriger als im Vorjahr (laut <a href='https:\/\/strom-report.com\/strompreisentwicklung\/'>Strom-Report<\/a>). Kleine und mittlere Industriebetriebe zahlten mit gut 17 Cent deutlich weniger, f\u00fcr den Privatmann zu Hause ist das aber keine Option.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Eine einfache \u00dcberschlagsrechnung zeigt das Dilemma. Ein Bitaxe mit 18 Watt zieht rund 13 Kilowattstunden im Monat, also etwa 4 Euro, oder knapp 50 Euro im Jahr. Dem steht eine Jahreschance von etwa 1 zu 15.000 gegen\u00fcber, einen Block im Wert von gut 210.000 Euro zu finden. Der statistische Erwartungswert des Gewinns liegt damit bei rund 14 Euro pro Jahr, deutlich unter den Stromkosten. Als reines Investment ist die Rechnung negativ.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">In den USA werben Anbieter gern mit Betriebskosten von einem bis zwei Dollar im Monat, doch das setzt Strompreise voraus, von denen deutsche Verbraucher nur tr\u00e4umen. Damit sich der Lottoschein hierzulande \u00fcberhaupt lohnt, muss der Strom, den er verbraucht, ohnehin geflossen sein. Und genau da kommt die W\u00e4rme ins Spiel.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Der Trick mit der W\u00e4rme: der Miner als Heizk\u00f6rper<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Physikalisch ist ein ASIC-Miner ein fast perfekter Elektroheizer, der nebenbei Bitcoin verdient. Praktisch die gesamte aufgenommene elektrische Leistung verl\u00e4sst das Ger\u00e4t als W\u00e4rme, genau wie bei einem Heizl\u00fcfter. Wer seinen Raum ohnehin elektrisch heizt, kann diese Heizarbeit ebenso gut von einem Miner erledigen lassen, zum selben Strompreis, aber mit einem gratis Lottoschein obendrauf. In der Szene hei\u00dft das Hashrate-Heating.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Der Haken steckt im Vergleich. Der Eins-zu-eins-Vorteil gilt nur gegen\u00fcber einer reinen Widerstandsheizung. Gegen eine moderne W\u00e4rmepumpe, die aus einer Kilowattstunde Strom drei bis vier Kilowattstunden W\u00e4rme holt, oder gegen g\u00fcnstiges Gas ist der Miner teure W\u00e4rme, und die Rechnung kippt. F\u00fcr einen leisen Bitaxe mit 18 Watt und rund 35 Dezibel, der als Nebenw\u00e4rmequelle unter dem Schreibtisch summt, spielt das kaum eine Rolle; f\u00fcr einen alten Antminer S19 XP, der etwa 3.010 Watt W\u00e4rme abgibt, sehr wohl.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wachsender Markt hat daraus Produkte gemacht, vom Heatbit bis zu umgebauten Antminern als Raumheizung; der Report <a href='https:\/\/d-central.tech\/reports\/home-bitcoin-mining-heat-reuse-2026-h1\/'>State of Home Bitcoin Mining and Heat Reuse<\/a> von D-Central dokumentiert das Segment. F\u00fcr den deutschen Kontext ist die Botschaft n\u00fcchtern: Solo-Mining rechnet sich hier fast nur, wenn man die W\u00e4rme sowieso braucht und sonst mit Strom erzeugt h\u00e4tte. Welche Rolle die \u00d6kobilanz dabei spielt, h\u00e4ngt weniger vom Miner ab als vom Netz, an dem er h\u00e4ngt.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Was Solo-Mining wirklich zur Dezentralisierung beitr\u00e4gt<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">So sympathisch die Bilder vom siegreichen Bastler sind, ehrlich bleibt: F\u00fcr die Machtverteilung im Netzwerk ist das Heim-Mining vorerst ein Rundungsfehler. Alle Solo-Miner zusammen bringen deutlich weniger als ein Prozent der Hashrate auf. An der Konzentration \u00e4ndert das nichts. Laut <a href='https:\/\/hashrateindex.com\/hashrate\/pools'>Hashrate Index<\/a> h\u00e4lt Foundry USA rund 25 Prozent, AntPool etwa 19 und F2Pool knapp 15 Prozent; die drei gr\u00f6\u00dften Pools bauen zusammen fast 60 Prozent aller Bl\u00f6cke, sechs Pools \u00fcber 80 Prozent. Der Nakamoto-Koeffizient, also die Zahl der Akteure, die f\u00fcr eine Mehrheit n\u00f6tig w\u00e4ren, liegt bei drei.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Und doch ist der Beitrag nicht null. Jeder Solo-Block ist ein Block, den kein Gro\u00dfpool gebaut hat, also eine Blockvorlage, die keiner Filterlogik eines einzelnen Betreibers unterlag. Das ist gelebte Zensurresistenz im Kleinen. Vor allem h\u00e4lt Solo-Mining eine Eigenschaft am Leben, die f\u00fcr Bitcoins Sicherheitsversprechen zentral ist: dass grunds\u00e4tzlich jeder mitmachen kann, ohne um Erlaubnis zu fragen.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Ocean-Mitgr\u00fcnder und Bitcoin-Core-Entwickler Luke Dashjr hat diesen Gedanken auf den Punkt gebracht, als \u00fcber seinen Pool zwei unabh\u00e4ngige Miner kurz hintereinander Bl\u00f6cke fanden: &bdquo;Instead of two blocks made by the same pool, we get blocks made by two independent miners, exactly the same as if they weren&#8217;t using any pool at all!&ldquo; (<a href='https:\/\/x.com\/LukeDashjr\/status\/2043097292152959255'>x.com<\/a>). Die eigentliche Frage ist also nicht, ob ein Bitaxe Foundry entthront, sondern ob sich die Blockproduktion breiter verteilen l\u00e4sst, ohne dass Miner auf die Varianzversicherung des Pools verzichten m\u00fcssen.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Stratum V2 und DATUM: Souver\u00e4nit\u00e4t auch im Pool<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Genau hier setzt die wichtigste Protokollneuerung dieser Mining-Generation an. Beim alten Stratum V1 baut der Pool-Betreiber die Blockvorlage und bestimmt damit, welche Transaktionen hineinkommen; der Miner liefert nur Rechenleistung. Stratum V2 dreht das um. \u00dcber die sogenannte Job Declaration baut ein Miner mit eigenem Full Node seine Vorlage selbst, der Pool pr\u00fcft nur noch und \u00fcbernimmt weiterhin die gegl\u00e4ttete Auszahlung. Zus\u00e4tzlich verschl\u00fcsselt V2 die Verbindung zwischen Miner und Pool.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wirkung ist bemerkenswert: Man bekommt die Souver\u00e4nit\u00e4t des Solo-Miners bei der Blockgestaltung, ohne dessen m\u00f6rderische Varianz zu erben. Oceans Ansatz DATUM verfolgt dasselbe Ziel auf einem anderen Weg und l\u00e4uft sogar auf bestehender V1-Firmware, ohne dass die ASICs ein Update brauchen. Eine Analyse von <a href='https:\/\/www.spark.money\/research\/bitcoin-stratum-v2-mining-decentralization'>Spark<\/a> beschreibt V2 als bin\u00e4res, verschl\u00fcsseltes Protokoll, das die Blockkonstruktion an die Miner zur\u00fcckgibt.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">2026 ist das aus der Theorie in die Praxis gekippt. Von gesch\u00e4tzt 15 bis 20 Prozent Hashrate zu Jahresbeginn schlossen sich am 7. Mai sieben gro\u00dfe Pools mit zusammen rund 75 Prozent der Leistung einer Arbeitsgruppe an; die Referenzimplementierung SRI rechnet bis Jahresende mit 40 bis 60 Prozent auf V2. Den ersten Block mit selbst deklarierter Vorlage bauten am 25. Juni die Teams von DMND und GoMining (Block 955.318). GoMining-CEO Mark Zalan ordnete den Bruch mit der bisherigen Praxis ein: &bdquo;For years, mining pools have determined which transactions are included in Bitcoin blocks.&ldquo; (<a href='https:\/\/www.tftc.io\/stratum-v2-job-declaration-first-block-dmnd-gomining\/'>TFTC<\/a>).<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Heim-Szene ist entscheidend, dass die Fronten hier zusammenlaufen. Dieselbe Bitaxe-Firmware AxeOS unterst\u00fctzt in neueren Versionen Stratum V2, ebenso Braiins OS+ auf Antminern und die NerdQAxe-Firmware. Der Bastler an der Frontlinie des Hobbys steht damit zugleich an der Frontlinie der Protokollentwicklung. Diese vertrauensarme Bauweise, bei der man Kontrolle nicht abgeben muss, ist derselbe Gedanke, der auch <a href='https:\/\/hoge.gg\/de\/bitvm-bitcoin-l2-bruecke-ohne-verwahrer-2026\/'>vertrauensarme Br\u00fccken f\u00fcr Bitcoin-L2s<\/a> antreibt.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Steuer und Aufsicht: was der deutsche Heim-Miner beachten muss<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Wer in Deutschland mint, sollte die steuerliche Seite kennen, denn sie unterscheidet sich klar von der reinen Kursspekulation. Nach herrschender Auffassung sind Mining-Ertr\u00e4ge im Moment des Zuflusses zum Marktwert steuerpflichtig. Gelegentliches, privates Mining f\u00e4llt in der Regel unter die sonstigen Eink\u00fcnfte nach Paragraf 22 Nummer 3 EStG, f\u00fcr die eine Freigrenze von 256 Euro pro Jahr gilt. Wer dagegen mit Gewinnerzielungsabsicht und in gewissem Umfang sch\u00fcrft, gilt schnell als gewerblich (Paragraf 15 EStG), muss ein Gewerbe anmelden und gegebenenfalls Gewerbesteuer zahlen (eine \u00dcbersicht bietet <a href='https:\/\/www.blockpit.io\/de-de\/steuer-guides\/krypto-mining-steuern'>Blockpit<\/a>).<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Verkauft man die gesch\u00fcrften Coins sp\u00e4ter, kann ein privates Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ft nach Paragraf 23 EStG vorliegen, wenn zwischen Zufluss und Verkauf weniger als ein Jahr liegt; Stromkosten und Hardware lassen sich anteilig gegenrechnen. Wichtig ist eine saubere Dokumentation von Anschaffung, Pool-Auszahlungen und Stromverbrauch, damit das Finanzamt den Vorgang nachvollziehen kann.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Aufsichtsrechtlich ist die Lage entspannter, als viele denken. Das Sch\u00fcrfen selbst ist kein erlaubnispflichtiger Finanzdienst. Die BaFin und die EU-Verordnung MiCA regulieren Krypto-Dienstleister (CASPs), also Verwahrer, B\u00f6rsen und Emittenten, nicht aber das Protokoll oder den einzelnen Solo-Miner, wie das <a href='https:\/\/www.bafin.de\/SharedDocs\/Veroeffentlichungen\/DE\/Merkblatt\/mb_250103_Kryptowerte_Dienstl.html'>BaFin-Merkblatt zu Kryptowerte-Dienstleistungen<\/a> klarstellt. Wer nur seinen eigenen Miner betreibt und die Belohnung an die eigene Adresse bekommt, braucht keine <a href='https:\/\/hoge.gg\/de\/casp-lizenz-2026-mica-zulassung-bafin-verfahren\/'>CASP-Lizenz<\/a>. Erst wer f\u00fcr Dritte verwahrt oder handelt, ger\u00e4t in die <a href='https:\/\/hoge.gg\/de\/mica-umsetzung-2026-laufende-aufsicht-dora-amla\/'>laufende MiCA-Aufsicht<\/a>.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>Die Grenzen des Traums: warum der Pool nicht verschwindet<\/h2><p class=\"wp-block-paragraph\">Bei aller Sympathie f\u00fcr den Bastler: Der Pool verschwindet nicht. Ein professioneller Miner mit Krediten, Personal und Stromvertr\u00e4gen kann seine Lohnzahlungen nicht von einer Chance von eins zu einer Million abh\u00e4ngig machen. Er braucht den gegl\u00e4tteten, planbaren Ertrag, den nur ein Pool liefert. Solo-Mining bleibt deshalb ein Nischen- und Kulturph\u00e4nomen, kein Gesch\u00e4ftsmodell im gro\u00dfen Stil.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Was sich aber verschoben hat, ist die Verf\u00fcgbarkeit der Alternative. Nie war es billiger und einfacher, souver\u00e4n zu minen: ein offener Chip f\u00fcr gut 100 Euro, ein quelloffener Solo-Pool ohne Verwahrung, eine Firmware, die bereits das n\u00e4chste Protokoll spricht. Diese Optionalit\u00e4t ist selbst ein Korrektiv. Sie erinnert die gro\u00dfen Pools daran, dass ihre Rolle verdient und nicht garantiert ist, und sie h\u00e4lt die T\u00fcr f\u00fcr den Fall offen, dass Zensur oder Missbrauch die Miner zur Abwanderung zwingen.<\/p><p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende geh\u00f6rt der Block dem, der ihn baut. Die eigentliche Nachricht des Jahres 2026 ist nicht, dass Foundry gest\u00fcrzt wurde, sondern dass dieser Jemand gelegentlich wieder eine Platine in einem deutschen Arbeitszimmer sein kann, und dass Stratum V2 verspricht, diese Souver\u00e4nit\u00e4t bald auch denen zu geben, die im Pool bleiben.<\/p><h2 class='wp-block-heading'>H\u00e4ufig gestellte Fragen<\/h2><h3 class='wp-block-heading'>Kann ich mit einem Bitaxe zu Hause wirklich einen Bitcoin-Block gewinnen?<\/h3><p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, aber es ist reines Gl\u00fccksspiel. Ein Bitaxe Gamma hat pro Tag eine Chance von etwa 1 zu 5,5 Millionen und m\u00fcsste statistisch rund 15.000 Jahre warten. Trotzdem gab es 2026 mehrere dokumentierte Treffer, weil bei t\u00e4glich 144 Bl\u00f6cken und Tausenden Ger\u00e4ten irgendwann jemand gewinnt.<\/p><h3 class='wp-block-heading'>Lohnt sich Solo-Mining in Deutschland finanziell?<\/h3><p class=\"wp-block-paragraph\">Als Geldanlage nein. Bei einem Haushaltsstrompreis um 31 Cent je Kilowattstunde \u00fcbersteigen die Stromkosten den statistischen Erwartungswert deutlich. Wirtschaftlich wird es nur, wenn der Miner zugleich als Heizung dient und den Strom ersetzt, den man ohnehin f\u00fcr W\u00e4rme ausgegeben h\u00e4tte.<\/p><h3 class='wp-block-heading'>Was ist der Unterschied zwischen Solo-Mining und einem Mining-Pool?<\/h3><p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Solo-Mining gilt alles oder nichts: Man beh\u00e4lt den ganzen Block, tr\u00e4gt aber die volle Varianz. Ein geteilter Pool b\u00fcndelt die Leistung vieler Miner und zahlt gegl\u00e4ttet aus. Solo-Pools wie Public Pool oder CKPool koordinieren nur die Verbindung, teilen die Belohnung aber nicht.<\/p><h3 class='wp-block-heading'>Muss ich Mining-Ertr\u00e4ge in Deutschland versteuern?<\/h3><p class=\"wp-block-paragraph\">Ja. Ertr\u00e4ge sind zum Marktwert im Zeitpunkt des Zuflusses steuerpflichtig. Privates Mining f\u00e4llt meist unter sonstige Eink\u00fcnfte nach Paragraf 22 Nummer 3 EStG mit einer Freigrenze von 256 Euro; gewerbliches Mining nach Paragraf 15 EStG erfordert eine Gewerbeanmeldung. Eine sp\u00e4tere Ver\u00e4u\u00dferung binnen eines Jahres kann zus\u00e4tzlich steuerpflichtig sein.<\/p><h3 class='wp-block-heading'>Braucht Solo-Mining eine BaFin-Lizenz?<\/h3><p class=\"wp-block-paragraph\">Nein. Das Sch\u00fcrfen selbst ist kein erlaubnispflichtiger Finanzdienst. BaFin und MiCA regulieren Krypto-Dienstleister wie Verwahrer und B\u00f6rsen, nicht das Protokoll oder den einzelnen Miner. Eine Lizenz wird erst n\u00f6tig, wenn man Kryptowerte f\u00fcr Dritte verwahrt oder handelt.<\/p><script type=\"application\/ld+json\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@type\":\"FAQPage\",\"mainEntity\":[{\"@type\":\"Question\",\"name\":\"Kann ich mit einem Bitaxe zu Hause wirklich einen Bitcoin-Block gewinnen?\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Ja, aber es ist reines Gl\u00fccksspiel. Ein Bitaxe Gamma hat pro Tag eine Chance von etwa 1 zu 5,5 Millionen und m\u00fcsste statistisch rund 15.000 Jahre warten. Trotzdem gab es 2026 mehrere dokumentierte Treffer, weil bei t\u00e4glich 144 Bl\u00f6cken und Tausenden Ger\u00e4ten irgendwann jemand gewinnt.\"}},{\"@type\":\"Question\",\"name\":\"Lohnt sich Solo-Mining in Deutschland finanziell?\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Als Geldanlage nein. Bei einem Haushaltsstrompreis um 31 Cent je Kilowattstunde \u00fcbersteigen die Stromkosten den statistischen Erwartungswert deutlich. 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